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Berlin-Schöneberg : Zwei Spuren auf der A100 nach Lkw-Unfall wieder frei - Stau wird immer länger

Nach dem schweren Unfall auf der A100 in Schöneberg sind zwei Spuren wieder frei. Der Stau wird aber immer länger - um 14 Uhr bis Jakob-Kaiser-Platz.

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In der Nacht zu Freitag ist es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Stadtautobahn gekommen. Betroffen ist die Stadtautobahn A100 zwischen dem Kreuz Schöneberg und der Ausfahrt Alboinstraße. Ein Lastwagen steht quer. Die Aufräumarbeiten werden bis in den Abend dauern, hieß es im Polizeipräsidium. Polizei und Feuerwehr sind seit Stunden vor Ort; die A 100 muss gereinigt und der Lastwagen abgeschleppt werden. "Das Fahrzeug ist nicht mehr fahrbereit", sagte eine Polizeisprecherin. Im Einsatz mit schwerem Gerät ist auch die Berliner Feuerwehr; sie hebt den Lastwagen mit einem Kran auf die Fahrbahn. Zudem ist eine der Stahlbrücken für die Signalisierung des Verkehrsfluss stark beschädigt, ebenso die Leitplanken. Die Freigabe der letzten gesperrten Spur konnte daher erst in den Abendstunden, nach Reparatur der Leitplanken, erfolgen.

Staus bis zum ICC

Es kommt zu langen Staus im Berufsverkehr, die ganztägig bis zum ICC und teilweise weiter bis zum Spandauer Damm reichten, wie auf dem Verkehrsradar der Senatsverwaltung zu sehen ist (Link). Es wird dringend geraten, die Autobahn zu umfahren. Es kommt auch zu Staus in den Nebenstraßen und auf dem Zubringer vom Rathaus Steglitz.

Wie es zu dem Unfall gekommen ist, war am Morgen unklar. Der Notruf war gegen 3.40 Uhr in der Nacht eingetroffen. Der 42-jährige Lkw-Fahrer habe die Kontrolle über seinen Lastwagen verloren, sei nach rechts in die Leitplanken und dann gegen den Mast der Verkehrsbrücke geprallt. Um 10.15 Uhr am Vormittag wurde die erste Spur wieder frei gegeben, mittags dann die zweite. Der Stau reichte dennoch mindestens bis zum Dreieck Funkturm / ICC.

Ein kilometerlanger Stau hat sich am 11.09.2015 auf der Stadtautobahn A100 in Berlin durch einen verunglückten Lastwagen gebildet.
Ein kilometerlanger Stau hat sich am 11.09.2015 auf der Stadtautobahn A100 in Berlin durch einen verunglückten Lastwagen gebildet.Foto: Kay Nietfeld/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Adenauertunnel gesperrt - Lkw-Unfall

Wie die Polizei mitteilte, bleibt der Adenauertunnel unter dem Kurfürstendamm bis auf weiteres gesperrt. Hier war ein Lastwagen - der zu hoch war - am Donnerstag gegen 9.30 Uhr gegen die Decke gefahren; auf dem Lastwagen soll sich ein Kran befunden haben. Wie lange der Tunnel gesperrt ist, konnte die Polizeisprecherin nicht mitteilen.

Tödlicher Unfall auf der A 10

Am Morgen kam es gegen 7.30 Uhr auch auf dem Berliner Ring zu einem schweren Unfall, dabei starb ein Mensch. Der 35-Jährige habe in einem Auto gesessen, das zwischen Birkenwerder und Mühlenbeck auf einen Sattelschlepper aufgefahren ist. Die Autobahn ist gesperrt; auch hier kommt es seit den frühen Morgenstunden zu langen Staus. Nach Polizeiangaben ist die Autobahn gesperrt, der Verkehr wird über den Parkplatz umgeleitet. Lange Staus gibt es seit 10.30 Uhr am Freitag auch auf dem südlichen Berliner Ring, nämlich zwischen Genshagen und Rangsdorf. Dort gab es einen Unfall auf dem linken Fahrstreifen, nach Polizeiangaben ist der Stau fünf Kilometer lang.

Staugefahr gleich auch in Friedrichshain

Wie berichtet beginnen am heutige Freitag, 10 Uhr, die Bauarbeiten auf der Warschauer Straße (westliche Seite, zwischen Frankfurter Allee und Revaler Straße) – die Fahrbahn ist bis Montag voll gesperrt. In Friedrichshain muss mit Staus gerechnet werden. Im Bezirk ist diese Woche auch der Oranienplatz voll gesperrt; Grund sind auch hier Bauarbeiten. BVG-Busse werden umgeleitet.

Stau im Berufsverkehr: Die Stadtautobahn ist in südlicher Richtung gesperrt.
Stau im Berufsverkehr: Die Stadtautobahn ist in südlicher Richtung gesperrt.Foto: dpa

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