Berlin-Tempelhof : So könnte die neue ZLB einmal aussehen

5000 Besucher täglich soll die Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) einmal begrüßen. Die Entwürfe sind ab Mittwoch, 12 Uhr, im alten Flughafen zu besichtigen.

Ralf Schönball

5000 Besucher täglich soll die Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) einmal begrüßen, mehr als alle Opern der Stadt zusammen. Seit Ende Dezember steht auch fest, wie das Prestigeprojekt der Berliner Sozialdemokraten einmal aussehen wird: Ein lang gestreckter betongrauer Baukörper, der nur im Mittelpunkt am Boden verankert ist und deshalb an ein „Schiff“ erinnert. Dieser Entwurf der Architekten Regina Kohlmayer und Jens Oberst aus Stuttgart ist jedenfalls der erklärte Favorit von Bausenator Michael Müller (SPD), aber nur einer von zwei Siegern des Architektur-Wettbewerbs für das 270-Millionen-Euro-Projekt.

Wer seinen eigenen Favoriten aus dem Kreis der Wettbewerbsteilnehmer auswählen will, hat ab diesem Mittwoch von 12 Uhr bis 19 Uhr die Gelegenheit dazu. Im Transitgang A1 (Eingang über GAT-Bereich) des früheren Flughafens, Tempelhofer Damm 1-7, werden alle Entwürfe ausgestellt.

Darunter ist natürlich der zweite Erstplatzierte Entwurf von Sarah Miebach und Rico Oberholzer aus Zürich, die einen gläsernen Kubus an den Rande des Tempelhofer Feldes gestellt haben. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher will die Ausstellung eröffnen.

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