Berlin : Berlin vor der Wahl: Was wollen Sie für die Familien in Berlin tun?

Klaus Wowereit: Familien bedürfen der Unterstützung durch die Politik. Wir brauchen aber auch einen Wandel der gesellschaftlichen Akzeptanz der Familie und der Berufstätigkeit der Frauen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist die wichtigste Säule der Familienpolitik. Auch aus diesem Grund haben wir uns das Ziel gesetzt, das Angebot an Ganztagsschulen in Berlin deutlich zu erweitern.

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Frank Steffel: Die CDU wird die Familienförderung in einem monatlichen Familiengeld von 1200 DM bündeln. Ein Armutsrisiko für Kinder darf es nicht geben. Wir streben nach einem Wohnumfeld, das unseren Kindern Vorrang einräumt. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist durch flexiblere Arbeitszeitmodelle, bessere Betreuungsangebote und Ganztagsschulen zu fördern.

Gregor Gysi: Wir müssen Arbeitsplätze für Eltern schaffen und ihren Kindern gute, ausreichende und bezahlbare Betreuungs- und Bildungsangebote zur Verfügung stellen. Arbeit ist Voraussetzung, um Familienarmut verhindern. Gleichberechtigter Zugang zu Kindergärten, Horten und guten Ganztagsschulen bildet die Voraussetzung für den Abbau von Benachteiligungen.

Sibyll Klotz: Berlin braucht erheblich mehr und bessere Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren und mehr Ganztagsschulen. Nur so können Beruf und Kinder in den Familien unter einen Hut gebracht werden. Es muss Netzwerke von Projekten geben, die Familien beraten und Generationen füreinander sorgen lassen, wie zum Beispiel Nachbarschaftshäuser.

Günter Gexrodt: Familien verlangen zu Recht nach besserer Kinderbetreuung - insbesondere im Bereich der Ganztagsbetreuung. Die FDP will Vielfalt im Angebot: staatliche und private Kindertagesstätten, Ganztagsschulen und Freizeiteinrichtungen. Alle Eltern erwarten zu Recht auch die freie Wahl der Einrichtung und höhere "Nachfragemacht" auf die Betreuungsangebote.

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