Berlin : Berlinale: Spätbucher haben schlechte Karten

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Ein schwarzer Strich - das ist ganz schlecht. Schräg über die betreffende Stelle auf dem großen Berlinale-Programm ausgeführt, signalisiert er dem Kartenkäufer: Du kommst zu spät. Und der Nachmittag des gestrigen ersten Verkaufstages der diesjährigen Filmfestspiele war schon ziemlich spät, wenn man Tom Tykwers Eröffnungsfilm "Heaven" zwar nicht am Mittwochabend, aber doch in der Wiederholung am Donnerstag sehen wollte. Zwei dicke Striche waren zu sehen, der dritte und letzte würde sicher bald folgen. Aber immer gebe es die Möglichkeit, dass reservierte Karten, für Journalisten etwa, kurz vor der Vorführung zurückgehen und zu haben sind.

Am Nachmittag war am Berlinale-Kiosk in den Potsdamer-Platz-Arkaden nicht mehr viel los. Die Schlangen vom Vormittag hatten sich wieder aufgelöst. Am Montag seien es ja auch noch nicht so viele Vorführungen, für die es Karten zu kaufen gebe, erfuhr man von den Kartenverkäufern. Immer zwischen 10 und 20 Uhr sitzen sie dort, dazu im Europacenter und im Kino "International". Immer drei Tage im voraus gibt es Tickets, für Wettbewerbswiederholungen sind es vier Tage. Für den Tag der Vorstellung gibt es die Karten nur an den Tageskassen. Auch übers Internet kann man bestellen: www.berlinale.de .

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