Berliner Ansichten : Klaus Kurpjuweit traut der Bahn alles zu

Nach Wuppertal

Von Tag zu Tag xtc HP mit Kontur

Okay, dass man in der S-Bahn eine Tasche auf dem Nachbarsitz liegen lässt, ist derzeit in den meist überfüllten Zügen unwahrscheinlich, weil es kaum freie Plätze gibt. Aber auch wenn die S-Bahn eines Tages wieder normal fahren sollte, ist es besser, dort nichts liegenzulassen oder zu verlieren. Nur sieben Tage Zeit hat man nämlich bei der Bahn, um seine Sachen im Bahnhof Zoo abzuholen. Danach schickt die Bahn alles zu ihrer zentralen Sammelstelle in Wuppertal. Wer zu spät zum Zoo kommt, kann dann gleich nach Wuppertal weiterfahren. Oder dort bitten, das Vermisste zurückzuschicken. Die Kosten muss selbstverständlich der Verlierer übernehmen. So sieht Service aus, wenn Kosten gespart werden sollen. Nun kann man warten, bis die Bahn auch den Kauf von Fahrscheinen am Schalter zentralisiert. Die gibt’s dann vielleicht nur noch in Werweißwo. Und bei der Fahrt ohne Ticket dorthin kann die Bahn auch gleich noch Gebühren fürs Schwarzfahren fordern. Wenn das kein Geschäft ist!

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