Berlin : Berliner Bäderbetriebe: Bäder-Schließungen noch nicht spruchreif

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Das Konsolidierungskonzept für die Berliner Bäderbetriebe (BBB), das unter anderem die temporäre Schließung von 18 Bädern vorsieht, soll überarbeitet werden. Das hat der BBB-Aufsichtsrat gestern beschlossen. Unter anderem sollen die Bäderbetriebe nach Möglichkeiten durch Kooperations- und Beteiligungsmodelle suchen, damit für die Schließung vorgesehene Bäder weiter betrieben werden können. Denkbar sind nach den Vorstellungen des Aufsichtsrates die Verpachtung an private Betreiber oder die Zusammenarbeit mit Sportvereinen.

Bis zum Herbst soll BBB-Vorstand Klaus Lipinsky das überarbeitete Konzept vorlegen. Dennoch nannte der BBB-Aufsichtsratsvorsitzende und Schulsenator Klaus Böger das Papier eine "solide Diskussionsgrundlage", die eine erste "seriöse Bestandsaufnahme" darstelle. Ziel müsse sein, künftig ein regional ausgewogenes Angebot an Schwimmbädern zu sichern.

Nach den bisherigen Vorstellungen sollen zwölf der insgesamt 47 Hallenbäder und sechs von 32 Frei- und Sommerbädern zumindest zeitweise geschlossen werden. Dagegen hatte sich bereits am Dienstag die Gewerkschaft Verdi ausgesprochen und gefordert, neue Einnahmemöglichkeiten zu erschließen.

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