Berlin : Berliner CDU hat ein neues Finanzproblem

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Die Berliner CDU hat ein Geldproblem – und Selbstanzeige beim Bundestagspräsidenten erstattet. Das bestätigte Generalsekretär Frank Henkel. Bei der Trennung vom früheren Landesgeschäftsführer Matthias Wambach hätten sich Unklarheiten über dessen Bezahlung ergeben, sagte Henkel. Es geht um Wambachs Entlohnung in den Jahren 1995 bis 1997. Sie erfolgte offenbar nicht aus den Kassen des Landesverbandes. Das soll Wambach aufgefallen sein, als er seine Ansprüche für die Altersversorgung prüfte, wie Henkel sagte. Woher das Geld stammte, ist völlig unklar. In der Partei wird spekuliert, dass es von einem anonymen Spender aus NordrheinWestfalen gekommen sein soll. Laut Henkel sind der frühere Landesvorsitzende Eberhard Diepgen, Schatzmeister Dankward Buwitt, ein ehemaliger Geschäftsführer und Wambach selbst schriftlich aufgefordert worden, die Angelegenheit zu erläutern. Der Berliner CDU-Landesverband muss mit einer hohen Strafe rechnen, wenn sich die Unregelmässigkeiten nicht klären lassen. In der Landesspitze ist von einem Bußgeld in Höhe von 300 000 Euro die Rede. wvb.

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