Berliner CDU : Henkel: "Ich verschicke keine Briefe an Wähler"

Im Interview mit dem Tagesspiegel distanziert Frank Henkel sich indirekt von der CDU Reinickendorf, die in Werbebriefen ohne Absprache die Unterschrift Merkels nutzten.

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Ex-Innensenator Frank Henkel (CDU)
Ex-Innensenator Frank Henkel (CDU)Foto: Jörg Carstensen/dpa

Der Berliner Ex-Parteichef der CDU und Wahlkreiskandidat in Mitte, Frank Henkel, schreibt keine Werbebriefe an Wähler. „Ich verzichte im Wahlkampf darauf, Briefe an Wähler zu verschicken“, sagte Henkel im Tagesspiegel-Interview. Damit distanziert er sich indirekt von der CDU Reinickendorf, die für ihren Kandidaten Frank Steffel in einem Brief an die Wähler Textbausteine, Briefkopf und sogar die Unterschrift der CDU-Parteichefin Angela Merkel benutzte.

Die Bundesgeschäftsstelle hatte wie berichtet diesen Brief erst im Nachhinein „zur Kenntnis genommen und gebilligt“. Henkel setzt im Wahlkampf auf die Themen Bildung, Familie und Sicherheit.
Er sagte zudem, er sei über die Einsetzung des Amri-Untersuchungsausschusses „sehr froh“. Als damaliger CDU-Innensenator habe er vor dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz keine Leitungsvorlagen zu Anis Amri erhalten. Henkel äußerte überdies „Zweifel, dass die Offenhaltung von Tegel richtig ist“.


Lesen Sie das ganze Interview mit Frank Henkel morgen auf Seite 8 im Tagesspiegel.

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