BERLINER Chronik : 1. November 1982

Vor 25 Jahren berichteten wir über den 30. Geburtstag der Berliner Wetterkarte

Rund 11 000mal ist sie inzwischen erschienen, die „Berliner Wetterkarte“, die am 31. Oktober 1952 erstmals gedruckt worden ist. Es war der damalige Chef des FU-Institutes für Meteorologie, Professor Dr. Richard Scherhag, der seine Mitarbeiter zu dieser Veröffentlichung anregte. Seit 30 Jahren liegen nun täglich exakte Angaben über Wind-, Luftdruck- und Temperaturverhältnisse vor; und zwar einmal auf eine Bodenwetterkarte und zum anderen auf eine Höhenwetterkarte projiziert, die das Gebiet zwischen Nordamerika und dem Ural, zwischen dem Nordpol und Nordafrika umfaßt. Die Druckerei des Meteorologischen Institutes, die mit einer Rotaprintmaschine angefangen hat und inzwischen sechs davon besitzt, ist an sieben Tagen in der Woche in Betrieb. Egal, ob die Familie zu Hause unter dem Weihnachtsbaum sitzt oder Ostereier sucht, die Kinder wegen Allerheiligen schulfrei haben oder den Reformationstag feiern: Die Wetterkarte wird gedruckt und bis nach Übersee an die Abonnenten verschickt.

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