BERLINER Chronik : 11. März 1987

Vor 25 Jahren gab Spandau Pläne für Festungsbauten an Frankreich zurück.

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Der Spandauer Volksbildungsstadtrat Sigurd Hauff übergibt dem französischen Stadtkommandanten Paul Cavarrot 16 historische Pläne von Festungsbauten europäischer Städte. Sie stammen aus dem Besitz des „Historischen Dienstes der Armee“ in Paris und waren nach der Besetzung durch die deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg nach Berlin gebracht worden. Nun haben sich die Pläne in Spandau angefunden, also kehren sie nach Frankreich zurück.

Im Ost-Berliner Märkischen Museum wird aus Anlass der 750-Jahr-Feier der Stadt eine Ausstellung kostbarer Gläser und Porzellane eröffnet. Zu bewundern sind vor allem Rubingläser des Alchimisten und Glasmachers Johann Kaspar Kunckel, der im Auftrag des Großen Kurfürsten in Potsdam und auf der Pfaueninsel experimentierte. 1692 trat Kunckel in königliche Dienste in Stockholm, wo ihn Karl XI. als Kunckel von Löwenstern adelte. Ein Denkmal wird auch der 1751 gegründeten Berliner Porzellanmanufaktur von Wilhelm Kaspar Wegely gesetzt, die Friedrich der Große später zur Königlichen machte. Brigitte Grunert

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