BERLINER Chronik : 12. Juni 1982

Vor 25 Jahren wurde Alt-Tegel zu Berlins erster Fußgängerzone umgebaut

Mit langwierigen Bauarbeiten müssen Anwohner im Bereich von Berlins erster Fußgängerzone, Alt-Tegel, rechnen. Noch in diesem Monat sollen Arbeiten beginnen, um die etwa 900 Meter lange Straße zwischen autofreier Zone und Greenwichpromenade am Tegeler See „fußgängerfreundlicher“ zu gestalten. Der Umbau, der 1985 beendet sein soll, kostet etwa 3,3 Millionen DM. An sonnigen Wochenendtagen passieren mehr als 120 000 Menschen die Zufahrt zu den Dampferanlegestellen. Unlösbar schien zunächst das Problem, die Autos des Anliegerverkehrs auf Ersatzflächen unterzubringen. Hier könnten sich nur Gefahren für das Ortsbild ergeben, fürchteten die Verwaltungen und stellten fest: die vorhandenen Bürgersteige, neun bis zwölf Meter breit, reichten zum Promenieren völlig aus.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben