Berlin : Berliner Chronik: 14. September 1976

Vor 25 Jahren berichteten wir:

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Es bleibt dabei: Die diesjährigen Halbjahreszeugnisse werden am letzten Tag vor den Weihnachtsferien, am 22. Dezember ihre Adressaten mehr oder minder erfreuen. Die CDU scheiterte im Schulausschuß mit ihrem Vorstoß, die "Giftblätter" erst nach dem Ende der Ferien, am 4. Januar, auszuteilen. CDU-Sprecher Ulzen hatte den Schritt "aus pädagogischen Gründen und wegen der Humanisierung der Schule" begründet. Die Weihnachtsatmosphäre sollte nicht durch schlechte Zensuren getrübt werden. "Dieser Schritt verursacht weder Kosten noch den geringsten Verwaltungsaufwand", meinte er. Für die SPD merkte ihr Sprecher Schwarz an, Schüler und Eltern sollten während der Feiertage nicht in der Ungewißheit über die Zensuren gelassen werden. Etwaige Spannungen würden sich in der "versöhnungsbereiten vorweihnachtlichen Atmosphäre" besser beilegen lassen. Als Vertreter der Schulverwaltung stimmte Oberschulrat Hofmann den Argumenten von Schwarz zu: "Außerdem müssen wir bedenken, daß für viele Schüler vor Weihnachten das Probehalbjahr auf dem Gymnasium abläuft. Sie müssen rechtzeitig Bescheid erhalten."

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