Berlin : Berliner Chronik: 15. Juni 1976

Vor 25 Jahren berichteten wir:

Vor 25 Jahren berichteten wir:

Anfang August wird versuchsweise die Havelchaussee an Wochenenden tagsüber gesperrt, wie Wirtschaftssenator Lüder vor dem Verkehrsausschuß des Abgeordnetenhauses erklärte. Er denke an eine Sperrzeit von 10 bis 17 Uhr für den allgemeinen Autoverkehr. In dieser Zeit sollen nur BVG-Autobusse, Touristenbusse sowie im Sperrbereich ansässige Anwohner fahren dürfen. Mit der Maßnahme soll der Erholungswert der unter dem starken Autoverkehr leidenden Havellandschaft aufgebessert werden. Wie dem Ausschuß weiterhin bekanntgegeben wurde, soll die Polizei auch künftig das Abstellen von Anhängern ohne Zugwagen großzügig behandeln, obwohl eine Gesetzgebungs-Initiative zur Änderung des Abstellverbots im Bundesrat gescheitert ist. Der Ausschuß regte eine neue Initiative zur Gesetzesänderung an. Ein Polizeisprecher erklärte, daß Ende Juni die Verkehrsampeln an den drei hintereinander liegenden Straßenbaustellen an der Potsdamer Chaussee in Gatow auf "Grüne Welle" mit Tempo 40 km/st geschaltet werden. Die Kosten dafür betragen 5500 Mark. Wie berichtet, waren bisher die Wartezeiten vor diesen Ampeln teilweise so hoch, daß es zu Stauungen kam.

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