Berlin : Berliner Chronik: 15. März 1976

Vor 25 Jahren berichteten wir:

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Ein aufsehenerregendes Projekt zur Überbauung des U-Bahn-Einschnitts der Linie 2 zwischen Podbielskiallee und Krumme Lanke gehört unter anderen zu den Arbeiten, die zum 195. Geburtstag Karl Friedrich Schinkels mit dem Schinkelpreis (6000 Mark) ausgezeichnet wurden. Das vom Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin veranstaltete Schinkelfest mit der Preisverleihung fand in der Orangerie des Schlosses Charlottenburg statt. Der Saal war mit Blumenpyramiden nach dem Modell eines Gärtners aus dem Jahre 1695 in geometrischer Ordnung geschmückt worden. Der zum Thema "Gestalterische Einfügung in eine gewachsene Umwelt" entwickelte Entwurf zur U-Bahn-Überbauung stammt von dem Berliner Architekten Wolf-Rüdiger Borchardt. Wie Borchardt ermittelte würde die U-Bahn-Überbauung mit nur maximal 16 Meter Stützweite ohne Abgasprobleme und verhältnismäßig einfach einfach zu bewältigen akustischen Problemen auch im Rahmen normaler Kosten bleiben. Insgesamt könnten dort 800 bis 1000 Wohnungen entstehen.

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