BERLINER Chronik : 18. August 1982

Vor 25 Jahren berichteten wir über das Sicherheitsbedürfnis der Berliner

Ein immer stärker werdendes Interesse der Bevölkerung, sich im Katastrophenfall auch selbst helfen zu können, registriert die Gesellschaft für den Zivilschutz in Berlin (GZS). Die Anzahl der Teilnehmer an den Ausbildungsveranstaltungen hat sich mit knapp 9000 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. „In diesem Jahr können wir die Wünsche der Firmen und Betriebe nicht mehr erfüllen, weil wir restlos ausgebucht sind“, erklärte ein Sprecher. Mit mindestens 14 500 Lehrgangsteilnehmern rechnet die GZS in diesem Jahr. Die vier hauptamtlichen Mitarbeiter bewältigen das Pensum zur Zeit mit rund 50 aktiven ehrenamtlichen Mitgliedern. „Bei uns wird gelehrt, wie ein Brand gelöscht wird oder wie man sich aus der achten Etage eines Hochhauses retten kann, wenn noch keine Feuerwehrleiter da ist.“ Die kürzeste Veranstaltung der GZS dauert zwei Stunden, die längste 32 Stunden. Alle Veranstaltungen sind unentgeltlich. Besonders gefragt sind Lehrgänge zum Schutz gegen atomare, biologische und chemische Gefahren.

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