BERLINER Chronik : 20. April 1983

Vor 25 Jahren berichteten wir über neue Technik in den Taxis

Mehr als 2000 Protest-Unterschriften gegen den Einbau eines Piepgerätes in Taxis hat die Taxi-Vereinigung in der vergangenen Woche gesammelt. Das Piepgerät in den Fahrzeugen soll die optischen und akustischen Signale der bisherigen rund 100 Rufsäulen ersetzen. Anwohner hatten sich seit langem über das nächtliche Klingeln der Säulen beschwert. Die Taxi-Vereinigung lehnt die Kaution von 186 DM je Piepgerät ebenso ab wie die Pauschalzahlungen für den Unterhalt. Der Innungsvorsitzende Peter erklärt sich den Widerstand dagegen damit, daß die Rufsäulen nach Einbau des Piepers nicht mehr wie bisher „schwarz“ genutzt werden könnten. In der Stadt fahren nach Angaben der Taxi-Vereinigung rund 5050 Taxis von 3600 Unternehmern. 1400 Fahrzeuge hätten keinen Funk und seien bei Bestellungen auf die Rufsäulen angewiesen.

Heute sind die Pieper Standard in den 6800 Taxis, von denen immer noch knapp 1000 keinen Funk haben.

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