Berlin : Berliner Chronik: 20. März 1976

Vor 25 Jahren berichteten wir:

Vor 25 Jahren berichteten wir:

Zeit-, geld- und arbeitskräftesparend arbeitet das elektronische Automationsprojekt "Einwohnerwesen", das Innensenator Kurt Neubauer im Berliner Landesamt für elektronische Datenverarbeitung in der Wilmersdorfer Berliner Straße als "eines der größten" Datenverarbeitungsverfahren Europas mit Modellcharakter" vorstellte. Dieses in Zusammenarbeit mit der Firma Siemens geschaffene System schafft nach Aussagen Neubauers die "wesentlichsten Voraussetzungen für schnellere und rationellere Dienstleistung gegenüber dem Bürger". Hier werden 2,25 Millionen Datensätze gespeichert. Die Anlage, die noch weiter ausgebaut werden soll und deren Betrieb mit den Nebenkosten pro Jahr 6,5 Millionen DM beträgt, dient der Abwicklung von Massenarbeiten. Das bedeutet zum Beispiel eine ständige Aktualisierung des Datenbestandes für alle Benutzer mit geringstem Fortschreibungsaufwand im Vergleich zu vorher, wo alles mit Karteien per Hand und auf langen Informationswegen und Fehleranfälligkeit bewerkstelligt werden mußte. Täglich werden durch das zentrale Einwohnermeldeamt 1100 fernmündliche Auskünfte erteilt.

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