BERLINER Chronik : 21. November 1990

Alles offen bei der künftigen Breite der Leipziger Straße

Der Weg zur Ausschreibung des städtebaulichen Wettbewerbs für die Gestaltung des Potsdamer und Leipziger Platzes ist frei, und das hat mit dem Bruch der rot-grünen Senatskoalition zu tun. Da dem Senat seit dem Rücktritt der drei Senatorinnen der AL nur noch Vertreter der SPD angehören, ist der monatelange Streit über die künftige Breite der Leipziger Straße zwischen der Ebert- und der Friedrichstraße erledigt. Die Landesregierung von Senat und Magistrat verständigt sich darauf, die Frage einfach offenzulassen und Vorschläge der Wettbewerbsteilnehmer abzuwarten. Drei Varianten haben die größten Chancen: Die historische Breite von 22 Metern könnte um elf Meter erweitert werden, dann wäre problemlos Platz für jeweils drei Fahrspuren, davon je eine Busspur. Möglich ist auch, trotz Beibehaltung der 22 Meter je drei Fahrspuren durch Raum sparende Fußgängerarkaden zu gewinnen. Denkbar bleibt ferner die Erhaltung der historische Straßenbreite mit jeweils nur zwei Fahrspuren. Gru

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