Berlin : Berliner Chronik: 22. Januar 1977

Vor 25 Jahren berichteten wir:

Ein erster Versuch, Altglas gesondert einzusammeln und zur Wiederverwertung in eine westdeutsche Glashütte zu transportieren, steht für Berlin bevor. Es wurde bereits eine Firma für Altglasverarbeitung gegründet; eine Tochtergesellschaft eines an der Weser ansässigen Unternehmens, das mit einer Glashütte zusammenarbeitet, zeigte sich nun auch in Berlin daran interessiert, erstmals das Geschäft zu wagen. Container will die Stadtreinigung zur Verfügung stellen, die auch bei der Auswahl der Sammelplätze mitreden möchte. Gedacht ist an die Nähe von Supermärkten oder Abfüllbetrieben, an Gaststättenzentren oder vielleicht auch an große Siedlungen, wo erfahrungsgemäß viel Altglas anfällt. Von dort sollen Firmenwagen die gesonderten Abfälle zu Verladeplätzen am Wasser fahren, dann geht der Transport per Schiff in Richtung Weser weiter. Die Glashütte will "jede Menge" Glasscherben aus Berlin annehmen. Gerechnet wird mit rund 1000 Tonnen monatlich.

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