Berlin : Berliner Chronik: 23. März 1976

Vor 25 Jahren berichteten wir:

Vor 25 Jahren berichteten wir:

Daten über "Umweltschutz und Stadtintegration der Autobahnen" lieferte die Senats-Bauverwaltung dem "Arbeitskreis Bundesautobahn Ring Berlin in Schöneberg". Das ist ein seit Dezember vergangenen Jahres regelmäßig zusammentretendes Gremium aus Vertretern der "Bürgerinitiative Westtangente e. V.", der Senats-Bauverwaltung, dem Schöneberger Bezirksamt, Schöneberger Bezirksverordneten und Abgeordneten. Hier sollen Grundlageninformationen zur übergeordneten Planung gegeben werden. Wie bereits bei der Gründung des Arbeitskreises gemeldet, will die Bürgerinitiative den Weiterbau der früher Westtangente genannten Autobahn vom Sachsendamm aus verhindern, während die Bauverwaltung und auch die anderen damit befaßten Stellen das Projekt verteidigen. So ist dem Bericht zufolge im Vergleich zu Stadtstraßen die Sicherheit auf der Stadtautobahn größer, weil 70 Prozent aller Unfalltoten Fußgänger seien. Außerdem böten die "Kontinuität des Verkehrablaufe und die Einheitlichkeit der Fahrzeuge" eine größere Sicherheit auf der Autobahn. Zum Vergleich wurde die Zahl der Unfälle je eine Million Kraftfahrzeuge pro Kilometer im einzelnen angegeben: Auf der Westtangente 2,3, auf der Hermannstraße als Stadtstraße aber 18,5, auf der Karl-Marx-Straße 16,9 oder auf dem Tempelhofer Damm 14,4.

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