Berlin : Berliner Chronik: 23. November 1976

Vor 25 Jahren berichteten wir:

Vor 25 Jahren berichteten wir:

Eine Denkpause gibt es beim Stadtautobahnbau durch das Afrikanische Viertel in Wedding. Neue Arbeiten zur Vorbereitung des Baues werden vorerst nicht mehr aufgenommen, und zugleich wird die bisherige Planung noch einmal gründlich geprüft. Dabei geht es vor allem um Alternativen zur bisher geplanten Trasse im Bereich Torfstraße, Amrumer Straße und Ostrand des Volksparks Rehberge bis zum Schwarzen Graben. Diskutiert wird insbesondere eine Trasse entlang des S-Bahn-Ringes über Putlitzbrücke, Westhafen und Dohnagestell. Auch eine Führung der Autobahn noch weiter westlich wird geprüft. Dem Arbeitskreis Bundesautobahnplanung sollen je ein Vertreter der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien sowie je zwei Parteienvertreter aus dem Bezirk Wedding und ein Vertreter des Bezirksamtes angehören. Auf keine Fall sei man, wie die Sprecher der SPD und CDU aus Wedding und der Weddinger Baustadtrat Horst Renner betonten, bereit, im Arbeitskreis mit der "Interessengemeinschaft der vom Autobahnbau betroffenen Bürger" zusammenzuarbeiten, solange dort Mitglieder der SEW an führender Stelle tätig seien.

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