Berlin : Berliner Chronik: 24. Februar 1977

Vor 25 Jahren berichteten wir:

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Bei der vom 1. Juli diesen Jahres möglichen Erhöhung der Altbaumieten müsse der zulässige Rahmen von zehn Prozent voll ausgeschöpft werden. Das erklärten gestern Vertreter von Hausbesitzerverbänden. Die Forderung nach zehn Prozent Mieterhöhung sei nur vertretbar, wenn der zuverlässige Nachweis dafür erbracht werde, daß die Wirtschaftlichkeit des Altbaubesitzes in einem entsprechenden Umfang gesunken sei, erklärte demgegenüber ein Sprecher des Mietervereins Berlin. Diesen Nachweis zu erbringen, sei allerdings nicht Aufgabe der Hausbesitzer, sondern des Senats. Widerspruch gegen Pläne, Wohnungen ohne eigene Toilette von einer Mieterhöhung auszunehmen, erhob der Verband Berliner Haus- und Grundbesitzervereine. Für eine derartige Regelung, die von SPD und FDP angestrebt wird, fehle die gesetzliche Grundlage. Eine Mieterhöhung von 10 Prozent werde gebraucht, um "näher an die Wirtschaftlichkeit heranzukommen".

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