Berlin : Berliner Chronik: 26. Januar 1977

Vor 25 Jahren berichteten wir:

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Das Abgeordnetenhaus will von der Bauverwaltung die Möglichkeit prüfen lassen, die Kongreßhalle für eine Nutzung durch das Landesparlament umbauen zu lassen. Der von allen drei Fraktionen abgesegnete Vorstoß soll zwei Übeln abhelfen: Zum einen kommt es wegen wachsender Verwaltungsapparate zwischen Abgeordnetenhaus und Bezirksamt im Rathaus Schöneberg zu immer mehr Reibereien; zum anderen ist voraussehbar, daß die 1957 als Perle der Berliner Baulandschaft begrüßte Kongreßhalle mit Eröffnug des Congress-Centrums am Funkturm im Jahr 1979 leerstehen wird. Auch die Voraussetzungen für einen gleichzeitigen Umzug des Regierenden Bürgermeisters samt Senatskanzlei in den Tiergarten sollen untersucht werden. Seit Jahren schon gezeichnet vorliegende Pläne für die Errichtung eines Abgeordnetenhaus-Traktes im Rudolph-Wilde-Park, der durch einen Laubengang über die Freiherr-vom-Stein-Straße mit dem Rathaus Schöneberg verbunden werden sollte, sind im übrigen fallengelassen worden. Grünfläche mitten in der Stadt soll nicht zerstört werden.

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