Berlin : Berliner Chronik: 28. August 1976

Vor 25 Jahren berichteten wir:

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Obwohl 94 Schutzpolizisten sowie sechs Reiter und neun Hundeführer mit ihren Tieren stundenlang den Wald absuchten, blieben die Hermsdorfer Posträuber bis zum gestrigen Abend unentdeckt. Als die Suchaktion gegen 16 Uhr 30, sechseinhalb Studen nach dem Überfall auf das Postamt 28 in der Heinsestraße, abgebrochen wurde, war aber mindestens der größte Teil der Beute, wenn nicht gar das gesamte geraubte Geld in den Händen der Polizei. Ein 45jähriger Postbeamter wurde lebensgefährlich durch einen Lungensteckschuß verletzt. Einen so folgenreichen Überfall auf ein Postamt oder Geldinstitut hatte es in den letzten Jahren nicht gegeben.

Der Kriminalpolizei gelang es im Laufe des Tages, die Herkunft des Motorrades zu ermitteln, mit dem die beiden Männer zu dem Überfall auf das Hermsdorfer Postamt gefahren waren. Nach dem Überfall blieb das Motorrad zurück, als die Täter in der Schramberger Straße, verfolgt von einem Reinickendorfer, offenbar ein Lieferfahrzeug nicht rechtzeitig beachteten und mit ihm zusammenstießen.

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