Berlin : Berliner Chronik: 28. September 1976

Vor 25 Jahren berichteten wir:

Vor 25 Jahren berichteten wir:

Zum ersten Mal soll in Berlin eine Strecke der Stadtautobahn von Schallschutzmauern eingerahmt werden. Diesen Plan erörterte gestern der Arbeitskreis Westtangente beim Bausenator. Auf dem an der Cheruskerstraße in Schöneberg entlanglaufenden Stück zwischen Sachsendamm und Kolonnenstraße wird die Mauer bis zu fünf Meter hoch sein. Außerdem wird auch auf dem Mittelstreifen eine drei Meter hohe Mauer stehen. Beide Mauern sollen die Wohnhäuser und den Straßenbereich der Cheruskerstraße sowie den Cheruskerpark vor Lärmeinwirkungen schützen. Nach den Berechnungen der Fachleute soll ein solches Mauerwerk die bis zur Cheruskerstraße durchdringenden Autobahngeräusche auf 68 Dezibel (A) dämpfen. Das wären zwei Dezibel (A) unter der vorgeschriebenen Grenze. Bei freier Schallausbreitung würden 75 Dezibel (A) auf die Cheruskerstraße auftreffen. Wie die Ingenieure der Senatsbauverwaltung meinen, stellt die Mauer eine für die Bewohner sehr viel günstigere Lösung dar, als wenn der Lärm lediglich durch Schallschutzfenster gemildert werden würde.

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