Berlin : Berliner Chronik: 29. März 1976

Vor 25 Jahren berichteten wir:

Vor 25 Jahren berichteten wir:

Die BVG sucht Sammelkarten-Verkaufsstellen. Sie möchte ihr Netz von heute rund 200 privaten Verkaufsstellen für Wertmarken und Sammelkarten auf 220 ausweiten. Besonders unterversorgt erscheinen die Gropiusstadt, das Märkische Viertel, Staaken (Obstallee), der Hagenplatz, das Roseneck, Heiligensee und Tegelort. Private BVG-Kartenverkäufer erhalten als Vergütung anderthalb Prozent vom Umsatz. Die Mehrwertsteuer zahlt die BVG. Sammelkarten kann man auch nach der neuen Tarifumstellung nicht im Einmann-Bus kaufen. Immerhin verkehren diese Busse auf 71 der 84 Linien. In den mit einem Schaffner besetzten Bussen können die Sammelkarten ebenso gekauft werden wie an 149 Sammelkartenautomaten im U-Bahn-Bereich, an 280 Sammelkarten-Automaten im Bereich des Busliniennetzes und auf 97 U-Bahnhöfen beim Fahrscheinverkaufspersonal. Schon die Zahl von 4200 Bus-Haltestellen läßt jedoch deutlich werden, daß dort, wo Einmann-Busse verkehren, nicht überall auch Sammelkarten zu erhalten sind.

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