Berlin : Berliner Chronik: 3. Januar 1977

Vor 25 Jahren berichteten wir:

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Der Berliner Schulsenator hat schon Ende 1974 beim Verband der Schulbuchverlage beanstandet, daß im Textteil einiger Schulbücher die Abkürzung BRD verwendet wird. Daraufhin habe der Verband die ihm angeschlossenen Verlage darauf hingewiesen, daß die "Bezeichnungsempfehlungen des Verbandes der kartographischen Verlage und Institute und des Verbandes der Schulbuchverlage e.V." die Abkürzung BRD nur für "kleinstmaßstäbige Karten und auch nur dann vorsehen, wenn eine andere Kennzeichnung der Bundesrepublik Deutschland technisch oder aus sonstigen Gründen nicht möglich ist". Der Schulsenator wird nach einer angemessenen Übergangsfrist Schulbücher, die den Bezeichnungsempfehlungen nicht entsprechen, nach Möglichkeit nicht mehr zulassen. Im Gebrauch befindliche Bücher würden von Zeit zu Zeit durch Auflagen ersetzt, die den Anforderungen entsprechen. Dies gelte auch für den Grundschulatlas von Harms, den der Abgeordnete wegen der ständigen Verwendung des "BRD" kritisiert hatte. Die Neubearbeitung des Atlas werde der Schulverwaltung in Kürze zur Prüfung vorgelegt werden.

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