Berlin : Berliner Chronik: 5. Januar 1976

Vor 25 Jahren berichteten wir:

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Brennstoffe der Ruhr sind am 1. Januar, wie der Verband Berliner Brennstoffhändler mitteilte, für den Verbraucher um 74 Pfennig bis 1,05 Mark pro 50 Kilogramm teurer geworden. Frei Keller kosten demnach beim Kauf einer Menge zwischen einem und 19 Zentner Ware Steinkohlen 16,60 Mark, Eierkohlen 19,17 Mark und Koks 21,33 Mark. Bei diesen Preisen handelt es sich um die vom Preisamt beim Wirtschaftssenator festgesetzten Höchstpreise. Braunkohle blieb im Preis unverändert. Wie der Verband hervorhebt, seien die Höchstpreise so knapp kalkuliert, daß die Einzelhändler nicht darunter bleiben könnten. Daher seien Discount-Angebote mit größeren Preisnachlässen keineswegs von Vorteil für den Kunden. Man laufe, wie kürzlich vorgenommene Kontrollen ergeben hätten, Gefahr, die Ware mit Untergewicht geliefert zu bekommen. Der Kunde sei am besten bei den ortsansässigen Händlern aufgehoben, die unter der regelmäßigen Kontrolle des Gewerbeaußendienstes stünden und sich Gewichtsmanipulationen nicht leisten könnten.

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