Berlin : Berliner Chronik: 5. November 1976

Vor 25 Jahren berichteten wir:

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Mit einem Oldtimer-Bus wollen 15 Berliner Fach-Drogisten für ihr Überleben auch in der Zukunft werben. In ihren 30 Verkaufsstellen wollen diese Mitglieder des Drogistenverbandes Berlin sich "mit einem Gewinnspiel, günstigen Einkaufsmöglichkeiten und freundlicher Beratung" gegen die sogenannten Drogerie-Discount-Geschäfte abgrenzen. Sie wollen bewußt deren Werbemethoden anwenden, zugleich wollen sie aber auch auf ihren Fachservice hinweisen. Um den heute sechs Drogerie-Discountern mit ihren rund drei Dutzend Filialen in der Stadt besser Paroli bieten zu können, haben sich 100 Mitglieder des Drogistenverbandes mit 180 Verkaufsstellen in acht Einkaufs- und Werbegemeinschaften zusammengeschlossen. Den Fachdrogerien mit Kundennähe geht es um folgendes: Sie bieten ebenso wie die Discounter auch als Fachgeschäft bestimmte Artikel billig an. Ist der Kunde dann in ihren Geschäften, so wollen sie ihm dann nach eigenen Angaben die breite Palette ihrer Service-Leistungen vorweisen. Denn in den Fachgeschäften stehe dem Kunden ausgebildetes Personal zur Verfügung, während in den Discount-Filialen das Personal allenfalls an der Kasse und beim Sortieren zu beobachten ist.

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