Berlin : Berliner Chronik: 6. Dezember 1976

Vor 25 Jahren berichteten wir:

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Auf den 3,6 Kilometern der U-Bahn-Linie 6, die zwischen den Bahnhöfen Koch- und Reinickendorfer Straße durch Ost-Berlin führen, fahren BVG-Gäste vom März nächsten Jahres an bequemer: Gleisbett und Schienen werden instandgesetzt beziehungsweise ausgewechselt. Ost-Berlin muß diese Maßnahmen aus den 3,8 Millionen Mark jährlichen Zuweisungen finanzieren, die es für die Durchfahrtsrechte für die Linien 6 (Alt-Mariendorf nach Tegel) und 8 (Leinestraße nach Gesundbrunnen) erhält. Die Linie 6 wurde 1923 eröffnet, sie war in der Nachkriegszeit als "Sparstrecke" ausgebaut worden. Seitdem waren bereits Verbesserungen vorgenommen worden. Doch bei der Durchfahrt war der teilweise schlechte Zustand der Fahrstrecke nicht zu verkennen; er wurde von westlicher Seite bemängelt. Da die Bauarbeiten nur nachts durchzuführen sind, eine von östlicher Seite gewünschte Ausweitung der Betriebsruhe aber von der BVG abgelehnt wurde, fahren nun seit dem 7. November nur einige Züge kurz vor und nach der Betriebspause lediglich bis zu den westlichen Grenzbereichen.

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