BERLINER Chronik : 8. Juli 1983

Vor 25 Jahren durften Bewerberinnen nach Schwangerschaft gefragt werden

Ob und wie eine Bewerberin im öffentlichen Dienst nach einer bestehenden Schwangerschaft gefragt wird, bleibt laut Innenverwaltung der jeweiligen Dienstbehörde überlassen. Denn bei Berücksichtigung der Tätigkeit und betrieblichen Verhältnisse könne nur sie entscheiden, ob die Antwort für die Einstellung von Bedeutung sei. Dieses Ermessen solle auch nicht eingeschränkt werden. Die Frage nach einer Schwangerschaft sei rechtlich zulässig. Die Bewerberin sei zur wahrheitsgemäßen Antwort verpflichtet.

Heutzutage ist die Frage nach der Schwangerschaft einer Bewerberin generell unzulässig und rechtswidrig.

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