BERLINER Chronik : 9. März 1983

Vor 25 Jahren berichteten wir über die Lärmbelästigung in der Eichkampsiedlung

Die Lärmbelästigung in der Eichkampsiedlung hat sich nicht vermindert, seit im vergangenen Jahr auf der den Häusern zugewandten Avus-Fahrbahn Schilder mit dem Hinweis „Richtgeschwindigkeit 70 bis 90 km/h“ aufgestellt worden sind. Trotz des Zusatzes „aus Lärmschutzgründen“ haben sich die Autofahrer überhaupt nicht danach gerichtet, berichtet der zuständige Referent der Umweltschutzverwaltung nach den bisherigen Erfahrungen. Messungen der Fachleute haben ergeben, daß durchschnittlich 120 km/h gefahren werden. Damit ist der erhoffte Erfolg ausgeblieben. Geräuschpegel von 70 bis 71 Dezibel sind für die Bewohner der Eichkampsiedlung die alltägliche (und -nächtliche) Regel. Um zwei Dezibel etwa, so hatten die Lärmschützer gehofft, könnte der Pegel durch die Richtgeschwindigkeit reduziert werden. Unvermindert wäre dann aber immer noch die Geräuschbelästigung durch die Lastwagen geblieben.

Heute ist auf der Autobahn Höhe Eichkamp Tempo 80 erlaubt, viele Anwohner kämpfen für Tempo 60.

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