BERLINER Chronik SERIE : 14. November 1961 Jahre Mauerbau

FU-Studenten dürfen nicht in den Osten DDR-Grenzer treiben in den Westen ab

Bundesbürger, die an der Freien Universität studieren, sind in Ost-Berlin offenbar unerwünscht. Nach Angaben der Polizei wurde ein FU-Student aus dem Bundesgebiet, der den Ostsektor besuchen wollte, am Übergang Heinrich-Heine-Straße zurückgewiesen. Uniformierte hätten ihm erklärt, allen Westdeutschen, in deren Pass als Beruf Student steht und die an der FU studieren, sei das Betreten der Hauptstadt der DDR verwehrt.

Die West-Berliner Polizei übergibt der DDR ein Patrouillenboot, das am Vortag mit zwei Grenzpolizisten an Bord auf der Havel bei Moorlake wegen Motorschadens in den Westen abgetrieben wurde. Die Besatzung kehrt nach einer Nacht in amerikanischem Gewahrsam über die Glienicker Brücke in die DDR zurück. Das Boot wird im Schlepp eines West-Polizeiboots in der Mitte der Havel bei Moorlake übergeben, die hier die Grenze bildet. Gru

0 Kommentare

Neuester Kommentar