BERLINER EXTREME : BERLINER EXTREME

MASS DER DINGE

Wetteraufzeichnungen für Berlin existieren seit 1701, aber Referenz ist die Messstelle der FU in Dahlem. Ihre Aufzeichnungen – und damit die verbürgten Rekorde – beginnen 1908. Heute umfasst das offizielle Messnetz weltweit 13 000 Stationen, davon 196 in Deutschland.

Ein Trend gilt ab einer Dauer von 30 Jahren als seriös. Das für alle Durchschnittswerte weltweit verwendete langjährige Mittel umfasst die Zeit von 1961 bis 1990. Damals war es global relativ kühl.

HEISS UND KALT

Wärmster Tag seit 1908 war laut der FU-Datenbank der 11. Juli 1959 mit 37,8 Grad. Die heißesten Sommer (1. Juni bis 31. August) wurden 1992 und 2003 registriert. Letzteres war auch das sonnigste Jahr mit 2134 Sonnenstunden (Mittel: 1625 Std.).

Am 11. Februar 1929 wurde es -26 Grad kalt, der kälteste Winter folgte 1939/40, der -6,0 Grad eisig war (Mittel: 1,1 Grad). 1940 war mit 7,0 Grad auch das kälteste Jahr. Das wärmste war 2007 mit 10,6 Grad.

NASS UND TROCKEN

Der Schnitt liegt bei knapp 600 Liter (= 60 Zentimeter) Niederschlag pro Jahr und Quadratmeter. 2007 goss es 907 Liter, 1911 nur 381. Der Tagesrekord stammt mit 145 Litern vom August 1948. Trockenster Monat seit 1908 war der November 2011 mit 0,2 Litern Regen, nassester der August 1948 mit 202 Litern. Im Winter 1969/70 hielt sich die Schneedecke 114 Tage, also fast vier Monate. Die mit 131 km/h stärkste Windböe wurde am 13.11. 1972 gemessen. obs

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