Berlin : Berliner Haushalt: Krajewski: Kündigungen nicht ausschließen

Berlins Finanzsenatorin Christiane Krajewski (SPD) erhofft sich durch ein besseres Gebäudemanagement Einsparungen für den Landeshaushalt. Durch die bessere Ausnutzung von Räumen und eine optimale Bewirtschaftung könnten bis zu 180 Millionen Mark jährlich eingespart werden, sagte Krajewski im F.A.Z.-Businessradio.

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Ferner sei eine "Aufgabenkritik" der Verwaltung erforderlich. Nicht jede Aufgabe müsse der Staat selbst wahrnehmen, betonte die Senatorin. Darüber hinaus sollten die Ausstattungsstandards mit denen anderer Bundesländer verglichen werden. Es könne nicht sein, dass sich Berlin angesichts der Haushaltslage mehr leiste als andere Länder. Hier gebe es ein Einsparpotenzial von zehn bis 20 Prozent. Verbessert werden soll allerdings die Ausstattung der Behörden mit Informations- und Kommunikationstechnik.

Nach Ansicht der Senatorin können betriebsbedingte Kündigungen im öffentlichen Dienst "nicht immer und von vornherein ausgeschlossen werden". Kein Unternehmen könne sich so verhalten.

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