Berlin : Berliner Jugendliche stechen häufiger zu

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Wenn es weniger Waffen auf den Straßen gibt, so die Hoffnung, dann wird es auch weniger Straftaten geben. In den Berliner Kriminalitätsstatistiken zeigt sich, dass vor allem Jugendliche in Gruppen immer häufiger mit dem Messer zustechen: Im Jahr 2001 sind in 1016 Fällen von Jugendgruppengewalt Waffen im Spiel gewesen: 497 Mal Stichwaffen, 284 Mal Hiebwaffen und 235 Mal Schusswaffen. Das sind 40 Fälle mehr als im Vorjahr. Ob das neue Waffengesetz diesen Trend beendet, ist fraglich. Wer sich eine Waffe beschaffen will, macht das auf dem Schwarzmarkt. Polizeipräsident Dieter Glietsch lobt das neue Gesetz. Es gebe der Polizei die Möglichkeit zu Kontrollen. Laut Glietsch werden Gas und Schreckschusspistolen – Schätzungen zufolge gibt es zwischen 100 000 und 500 000 in Berlin – „häufig missbräuchlich genutzt“. Er geht davon aus, dass die „meisten potenziellen Täter keine Besitz-Erlaubnis bekommen“. tabu

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