BERLINER KITA-INSPEKTION : Noch immer 2000 Kinder mit Sprachproblemen

VORGESCHICHTE



Der Pisa-Schock im Jahr 2000 rückte auch die Arbeit der Kitas in den Fokus. Der Vorwurf lautete, dass sie mehr verwahren und betreuen anstatt zu fördern. Der Senat ließ als Konsequenz ein Bildungsprogramm entwickeln. Es legt u.a. genau fest, dass die Erzieherinnen gezielt den Spracherwerb unterstützen müssen.

KONTROLLE

Das Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung (BeKi) ist dafür verantwortlich, dass alle Kitas alle fünf Jahre einer Bewertung unterzogen werden. Dafür werden vom Land neun freie Träger bezahlt, deren Mitarbeiter alle Kitas aufsuchen und mit den Erziehern Verbesserungsmöglichkeiten erarbeiten. Zu den Anbietern gehören auch große Kita-Träger wie Caritas und AWO. Sie inspizieren allerdings nicht ihre eigenen Kitas.

HAUPTPROBLEM

Noch immer gibt es über 2000 Kinder pro Jahr, die trotz jahrelangen Kitabesuchs Sprachprobleme haben. Zur Begründung heißt es, dass viele Kinder nur unregelmäßig in die Kita geschickt werden. sve

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