Berliner Kulturverein sucht neues Zuhause : Yaam-Umzug in Gefahr

Hängepartie um das YAAM: Im Januar 2014 will der Kulturverein sein neues Anwesen an der Schillingbrücke beziehen. Doch der Umzug droht sich zu verzögern.

Kalle Harberg
Der YAAM-Kulturverein am Ufer der Spree Foto: dpa
Der YAAM-Kulturverein am Ufer der SpreeFoto: dpa

DIE LAGE

Der Yaam-Club („Young African Arts Market“) muss umziehen, weil Investoren den jetzigen Standort am Stralauer Platz bis zum Jahresende verkaufen wollen. Geplant war, dass im Januar 2014 auf einem Grundstück an der Schillingbrücke Wiedereröffnung sein sollte.

DAS PROBLEM

Das neue Grundstück muss vom Liegenschaftsfonds des Landes an den Bezirk übertragen werden. Dem muss der Vermögensausschuss des Abgeordnetenhauses zustimmen. Für die letzte Sitzung vor der Sommerpause steht das allerdings nicht auf der Tagesordnung.

DIE FORDERUNG

„Wir glauben, dass einige Leute nicht wissen, wie komplex die Situation ist“, erklärte der Yaam-Vorstand am Dienstag. „Wir fordern alle Beteiligten auf, das Thema nicht bis nach der Sommerpause zu verschleppen.“ Die Mitlgieder des Kulturvereins befürchten, mit dem Zeitplan des Umzugs in Verzug zu geraten – und im schlimmsten Fall 2014 ganz ohne Heimat dazustehen. kha

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