Berlin : Berliner Luxushotels: Sternen-Pläne

CD

Pläne für Luxushotels häufen sich vor allem in der City West. Immer mehr Investoren setzen auf Betten statt Büros. Fast alle Vorhaben stehen bisher aber nur auf dem Papier.

Nur das Swissotel (316 Zimmer, vier Sterne) im neuen Kudamm-Eck am Joachimstaler Platz soll im August öffnen. Die Bauherren Hans und Thomas Grothe planen ein weiteres Hotel an Stelle des C & A-Kaufhauses, das ins Kudamm-Eck zieht. Ob und wann an der Kantstraße das "Zoofenster"-Hochhaus mit einem Fünf-Sterne-Hotel der Raffles-Gruppe entsteht, bleibt unklar. Am Kurfürstendamm soll das alte Haus Cumberland zum "Adlon des Westens" werden. Investor Fundus hat aber Probleme mit dem Wunschpartner Kempinski. Am Messegelände sind drei weitere Hotels im Gespräch. Eine Tochterfirma der Landesbank Hessen-Thüringen will einen Parkplatz gegenüber dem ICC bebauen. Eine andere Firma plant auf dem alten Volksbank-Areal am Messedamm. Interessenten soll es auch für den Hammarskjöldplatz am Messe-Haupteingang geben. Diesen Standort lehnt der Bezirk strikt ab.

Zur "Spreestadt Charlottenburg", die Daimler-Chrysler und andere Firmen planen, gehört ein Vier-Sterne-Hotel am S-Bahnhof Tiergarten. Auf dem Teufelsberg im Grunewald fehlt dem Kölner Investor noch ein Betreiber für das geplante Fünf-Sterne-Hotel.

Auch im Großbezirk Mitte passiert einiges. Am Potsdamer Platz in Tiergarten sollen 2004 zwei Hotels hinzukommen. Hinter dem Shell-Haus an der Stauffenbergstraße laufen Abrissarbeiten zu Gunsten eines Maritim-Hotels (500 Zimmer, vier Sterne). Zwischen Berliner Dom und Alexanderplatz weicht das Palasthotel gerade einem Radisson-SAS-Neubau mit mehr als 400 Zimmern und vier Sternen.

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