Berliner Schloss : Senat baut die Berlin-Flächen im Humboldtforum um

Berlin geht noch mal ran an die Gestaltung der Flächen im Schloss. Die Kosten dafür zahle man selbst und es gefährde das 590-Millionen-Projekt nicht

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Alles im Plan. Der Schloss-Neubau soll im Budget bleiben und planmäßig im Jahr 2019 öfffnen.
Alles im Plan. Der Schloss-Neubau soll im Budget bleiben und planmäßig im Jahr 2019 öfffnen.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Die Änderungen an den Bauplänen des Schlosses, die das Land im Humboldtforum beabsichtigt, wirken sich nicht auf Kosten- und Zeitplan aus. Dies erklärte der Sprecher der Kulturverwaltung, Lars Bahners. Die neuen Nutzer „müssen sich den bestehenden Gegebenheiten anpassen“. Wie berichtet, wird nicht die Zentral- und Landesbibliothek die etwa 4000 Quadratmeter bespielen und deshalb besteht auch kein Bedarf nach den ursprünglich dort geplanten Medienkabinen.

Aufwendige Eingriffe unterlassen die Planer lieber

Dennoch werden die Stahlträger für den Aufbau der Medienkabinen nicht entfernt: „Ein Rückbau wäre mit dem Risiko von Terminverzögerungen verbunden“, sagte Bahners und deshalb habe man darauf verzichtet. Dafür werde aber, anders als geplant, ein Durchgang zwischen den Flächen der Humboldt-Universität und den übrigen von Berlin bespielten Räumen geschaffen. Diese Kosten übernehme die Humboldt-Universität. Die Maßnahme sei mit der Schloss-Stiftung abgestimmt und vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung geprüft.

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