Berlin : Berliner Schwimmhallen: Sauna bringt Umsatz

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Nicht nur die Berliner Bäderbetriebe sind auf Sparkurs. Zum Vergleich: In Hamburg hat die Bäderland GmbH seit ihrer Umstrukturierung vor fünf Jahren hohe Sparvorgaben für alle 27 Bäder. Nach Angaben von Geschäftsführer Klauspeter Schelm musste das Personal reduziert werden: von 440 auf 370 Vollzeitkräfte. Gleichzeitig erhöhte sich der Umsatz von 23 auf 35 Millionen Mark. Dies gelang der Bäderland GmbH vor allem durch mehr teure Angebote im Wellness-Bereich. Um das Segment attraktiv zu machen, wird dort investiert. Allein über die Sauna-Besuche mache man inzwischen ein Drittel des Umsatzes, sagt Schelm. Die Eintrittspreise für den normalen Schwimmbadbesuch habe man nur "im Rahmen der Inflationsrate" erhöht. Kein einziges Bad wurde geschlossen. Die Bäderland GmbH erhält vom Land 34 Millionen Mark Zuschüsse.

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