Berliner Senat : Spekulationen um künftigen "Supersenator" halten an

Nach dem öffentlich verkündeten Rückzug von Bildungssenator Klaus Böger (SPD) halten die Spekulationen um die Nachfolge in dem geplanten "Superressort" Bildung, Wissenschaft und Jugend an.

Berlin - Zu den Favoriten gehört nach Angaben der "Berliner Morgenpost" die ehemalige Bildungsministerin von Nordrhein-Westfalen und jetzige SPD-Vizefraktionschefin im Düsseldorfer Landtag, Ute Schäfer. Gehandelt werden für den Posten aber auch die Präsidentin der Europa-Universität Viadrina und frühere Kandidatin für das Bundespräsidentenamt, Gesine Schwan, sowie Ex-Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn.

Böger, der bisher für Bildung, Jugend, Familie und Sport zuständig war und trotz umfangreicher Reformen häufig in der Kritik stand, hatte am Dienstag bei einer Veranstaltung seinen Abschied aus dem Amt angekündigt. Die neue Behörde, auf die sich SPD und Linkspartei/PDS bei den Koalitionsverhandlungen geeinigt haben, wird nach Angaben der Zeitung für mehr als 80.000 Mitarbeiter Verantwortung tragen. Mit rund 4,5 Milliarden Euro sei in diesem Bereich ein Viertel der Berliner Ausgaben konzentriert.

Auch Justizsenatorin Schubert geht

Bürgermeisterin und Justizsenatorin Karin Schubert (SPD) wird dem nächsten Senat nicht mehr angehören. Darüber informierte sie ihre Mitarbeiter, wie die RBB-Abendschau vorab meldete. Am Donnerstag soll ihr letzter Arbeitstag sein. Einen Tag später werde die unter anderem wegen zahlreicher Häftlingsfluchten während ihrer Dienstzeit in die Kritik geratene 62-Jährige intern verabschiedet. (tso/ddp)

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