Berlin : Berliner SPD-Linke formiert sich neu Engere Zusammenarbeit geplant

DGB-Vize Engelen-Kefer macht mit

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Rechtzeitig vor den innerparteilichen Wahlen im Frühjahr sammelt sich die SPDLinke. Verstärkt wird die neue Gruppierung, der Kreisvorsitzende, Landesvorstandsmitglieder und Abgeordnete angehören, jetzt durch die stellvertretende DGB-Chefin Ursula Engelen-Kefer, die auch dem SPD-Bundesvorstand angehört. Die „Berliner Linke“ strebt eine „verbindlichere, breitere und nach außen wahrnehmbare Basis“ für alle Sozialdemokraten an, die sich als links verstehen.

Zum alten Netzwerk gehörten der traditionsreiche „Donnerstagskreis“, die „Neue Vereinigte Linke“, das „Café Sociale“, die „Parlamentarische Linke“ und einzelne Bundestagsabgeordnete. Auf SPD-Landesparteitagen hatte dieses lose Netzwerk durchaus Achtungserfolge erzielt, wenn es darum ging, der strengen Sparpolitik der SPD- Spitze Paroli zu bieten. Die neue „Berliner Linke“ will die SPD als linke Volkspartei reanimieren und die Sozial- und Frauenpolitik vorantreiben. „Haushaltspolitik ist kein Selbstzweck“, steht in einem Papier zum Selbstverständnis der neuen Organisation. Und weil Organisations- auch Machtfragen sind, wurde ein Plenum für alle, ein engerer Koordinationskreis und ein Sprecher-Rat gebildet. Dem gehören der Vize-Landeschef Andreas Matthae, der Abgeordnete Frank Zimmermann, die Vorsitzende der SPD- Frauenvereinigung, Mechthild Rawert, der SPD-Kreischef von Friedrichshain-Kreuzberg, Mark Rackles und die Bezirkspolitikerin Christina Lindenberg an. za

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