Berliner und Brandenburger Schulen ausgewählt : Chancen auf den höchsten Deutschen Schulpreis

Aus Lichterfelde, Kreuzberg und Potsdam könnten bald neue Impulse für die Schulentwicklung ausgehen. Die Preisjury ist gerade unterwegs.

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Das Rennen um den Deutschen Schulpreis 2016 ist noch offen.
Das Rennen um den Deutschen Schulpreis 2016 ist noch offen.Foto: dapd

Die Kreuzberger Schule für Erwachsenenbildung, die Lichterfelder Montessori-Gemeinschaftsschule sowie die Sportschule und das Humboldt-Gymnasium Potsdam sind in der engeren Auswahl für den 200.000 Euro dotierten Deutschen Schulpreis. Dies teilte die Robert Bosch Stiftung am Mittwoch mit.

Die Schule für Erwachsenenbildung wird an diesem Mittwoch und Donnerstag von der Schulpreis-Jury besucht, bei der Montessori-Schule wird sich die Jury in der kommenden Woche einfinden, um zu entscheiden, ob die Schulen so gut sind, wie die Bewerbung verspricht. Erst dann sind die Schulen offiziell nominiert.

Am 8. Juni wird die Entscheidung verkündet

Die nominierten Schulen erfahren erst bei der Preisverleihung mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier am 8. Juni in Berlin, ob sie beim höchstdotierten deutschen Schulwettbewerb gewonnen haben.

Die Robert Bosch Stiftung vergibt den Schulpreis mit der Heidehof Stiftung seit 2006. Seit dem Start des Programms haben sich über 1700 Schulen als Bewerber um den Preis bemüht. Von der Jury bewertet werden Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Diese sechs Kriterien seien inzwischen als "Kennzeichen für gute Schulqualität über die Grenzen Deutschlands hinaus anerkannt", betonte die Bosch Stiftung am Mittwoch.

Eine Neuerung gibt es auch

Erstmals konnten sich dieses Jahr auch deutsche Auslandsschulen bewerben.

2015 war die Friedensburg-Schule nominiert

Im vergangenen Jahr war aus Berlin die Charlottenburger Friedensburg-Sekundarschule nominiert. Aus Brandenburg hatte es die Geltower Meusebach-Schule in die vorletzte Runde geschafft. Gewonnen hatte dann aber eine Gesamtschule aus Wuppertal. Die Siegerschule erhält 100.000 Euro. Die andere Hälfte des Preisgeldes wird verteilt.

 

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