Berliner Wahrzeichen : Loggia und Terracotta im Steglitzer Kreisel

Er ist kilometerweit zu sehen: der 119 Meter hohe Kreisel. Ein Haus voller Geschichten, ein Turm mit Zukunft - hoffen die Investoren, die das alte Bezirksrathaus umbauen.

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Eigentlich sollten die Schadstoffe in dem 118 Meter hohen Gebäude am südlichen Ende der Schloßstraße bis Januar 2015 beseitigt sein. Aber jetzt wurde aus vergaberechtlichen Gründen die Sanierung der Geschosse ab der vierten Etage neu ausgeschrieben. Sie sollen laut Ausschreibung bis zum 22. April 2016 beendet sein. Foto: Kai-Uwe HeinrichWeitere Bilder anzeigen
Foto: Kai-Uwe Heinrich
29.07.2014 16:33Eigentlich sollten die Schadstoffe in dem 118 Meter hohen Gebäude am südlichen Ende der Schloßstraße bis Januar 2015 beseitigt...

Die Asbestsanierung des Steglitzer Kreisels, die mit 18,5 Millionen Euro preiswerter wird als befürchtet, kommt gut voran. Ab März 2015 will die CG Gruppe, eine europaweit agierende Immobilien-Holding, das seit Jahren leer stehende Hochhaus am südlichen Ende der Schloßstraße in Steglitz zu einem „City Tower“ mit 182 Wohnungen umbauen.

Mit Loggien und Balkonen, hohen Decken wie im Altbau, Fußbodenheizung und italienischen Fliesen. Zwischen 35 und 250 Quadratmeter groß, die Nettokaltmiete soll zwischen 9 und 25 Euro je Quadratmeter liegen. Im November 2017 könnte alles fertig sein. Die CG Group will das Wohnhochhaus dann „schlüsselfertig und voll vermietet“ weiter verkaufen.

Bisher gehört der Kreisel noch dem Land Berlin und dem Immobilienkonzern Becker & Kries.

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