"Berlinparade" : Skater starteten in die Saison

350 Skater sind am Ostermontag in die neue Saison gerollt. Vom Roten Rathaus ging es auf einem 20 Kilometer langen Rundkurs bis zum Kurfürstendamm und wieder zurück. Die erste "Berlinparade" stand unter dem Motto "Skaten in Tempo-30-Zonen". Deshalb war sie als Demonstration angemeldet.

Seit Jahren fordern die Organisatoren der Berlinparade die Freigabe von Straßen und Radwegen für Skater. Doch eine allgemeine Freigabe von Nebenstraßen in Berlin wird es auch mit der jüngsten Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht geben, sagt der zuständige Mann in der Senatsbauverwaltung für Straßenplanung, Heribert Guggenthaler. Wie berichtet, hat der Bundesrat kürzlich einer Änderung der StVO zugestimmt, die in der Öffentlichkeit allerdings teilweise falsch interpretiert worden ist. Guggenthaler erklärt, einzelne Straßen könnten zwar auf Antrag für Skater freigegeben werden, dafür seien dann aber die Bezirke zuständig. Die entsprechenden Straßen würden mit einem Schild „Skater frei“ gekennzeichnet.

Eine „große Freigabewelle“ erwartet der Experte jedoch nicht. Inlineskates gelten wie Rollschuhe auch künftig nur als „besonderes Fortbewegungsmittel“ und werden deshalb nicht Autos oder Rädern gleichgestellt. Vorangegangen waren jahrelange Diskussionen und eine Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen. Auch diese kam zum Schluss, dass aus Sicherheitsgründen Skater auf Fußwegen am sichersten aufgehoben seien.

Freigegeben für Skater sind zum Beispiel zwei Radwege entlang von Autobahnen – der Kronprinzessinnenweg an der Avus und das neue Asphaltband an der Teltowkanalautobahn, bei Sportlern als „Krone“ und „Ost-Krone“ bekannt. Ha

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