Berlin : Berlins Kohlenbaron

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Fritz Viktor von Friedländer-Fuld,

1858 – 1917

Der Berliner Kohlenbaron besaß Steingruben in Oberschlesien und gründete mit Partnern eine Kokerei und Chemiewerke, die er an die Börse brachte. Grundlage seines Firmengeflechts war die Kohlengroßhandlung seines Vaters Emanuel. Fritz ließ sich ein Palais am Pariser Platz 6 bauen, das 1938 von den Nazis enteignet wurde. In der Hitliste der Vermögenden kam Friedländer-Fuld gleich nach dem Kaiser. Auf 46 Millionen Mark schätzten Zeitgenossen seinen Besitz. Er pachtete das Rittergut Lanke im Norden Berlins und wurde 1906 vom Kaiser geadelt. Bis dahin hieß er nur profan Fritz Friedländer.

Das Dach des Friedländer-Fuld-Mausoleums auf dem Friedhof am Mehringdamm müsste erneuert werden.

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