Berlin : Berlins Schüler schießen sich auf die Fußball-WM ein

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Berlins Schüler trainieren für die FußballWeltmeisterschaft. 13 Berliner Schulen nehmen an der Aktion „WM Schulen – Fair Play for Fair Life“ teil, bei der bis zur WM 2006 in ganz Deutschland 204 Schulen sämtliche dem Weltfußballverband Fifa angehörenden Länder vertreten, die ihnen per Los zugeordnet wurden. So repräsentiert die katholische Schule St. Paulus Jamaika, die Alfred-Adler-Ganztagsschule tritt als Bulgarien an, und die Steinwald-Schule Marienfelde spielt für Ecuador.

Auch im Unterricht beschäftigen sich die WM-Schulen mit ihrem Land – unter anderem steht ein Botschaftsbesuch auf dem Programm – und sie treten im WM-Schulen-Turnier gegeneinander an. Die Vorentscheide werden im Herbst ausgetragen, für das Finale im Juni 2006 in Potsdam können sich 32 der 204 Schulen qualifizieren. Vorab wird die Steinwald-Schule am 27. Mai ein zweites Fair-Play-Fußballturnier ausrichten, weil das erste ein großer Erfolg war.

Beim regionalen Startschuss für das sportlich-informative Schulprojekt übergaben gestern im Roten Rathaus Bildungssenator Klaus Böger, Staatssekretär Erich Stather sowie die Stiftung Jugendfußball als einer der zahlreichen Partner und Sponsoren den Schülern Bälle zum Bolzen.

Für die jüngsten Fußballfans stellte Karstadt Sport am Mittwoch die Plüschtier-Variante des WM-Maskottchens vor. Für den sportlichen Löwen Goleo VI mit seinem Ball Pille interessierten sich allerdings nicht nur die etwa 50 Berliner Grundschüler, die zur Präsentation in das Kaufhaus an die Joachimstaler Straße gekommen waren. Der liebenswürdige 2,30 Meter große Zottellöwe und der schlagfertig-scherzende Ball waren glänzend aufgelegt, ebenso wie Fußballprofi Yildiray Bastürk, türkischer Mittelfeldspieler von Hertha BSC. bob

Weitere Informationen im Internet:

www.wm-schulen.de

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