BERLINS VERMARKTER : Noch 500 Liegenschaften im Angebot

LIEGENSCHAFTSFONDS

Er ist die zentrale Sammel- und Verkaufsstelle für landeseigene Grundstücke. Gegründet im Jahr 2001 verpflichtete der Senat ihn gesetzlich zum Verkauf von Landesbesitz zum Höchstpreis. Der Fonds hat noch 5000 Liegenschaften, gut die Hälfte davon könnte ohne rechtliche Einschränkung verkauft werden. Seit seiner Gründung schloss der Fonds rund 6300 Verträge über Grundstücksverkäufe im Wert von zusammen 2,4 Milliarden Euro.

BIM

Die Berliner Immobilien-Management (BIM) ist die zweite große landeseigene Immobiliengesellschaft. In einem Konzept für eine neue Liegenschaftspolitik der Senatsverwaltung für Finanzen wird die Zusammenführung von Bim und Liegenschaftsfonds vorgeschlagen. Die BIM ist nicht auf den Verkauf, sondern auf die Verwaltung, Sanierung und das Management von Landesbesitz spezialisiert, zur Einsparung von Betriebskosten etwa.

LIEGENSCHAFTSPOLITIK

Der Streit um die Liegenschaftspolitik spaltet den Senat. Die Aufsicht über den Liegenschaftsfonds und Federführung bei deren rechtlicher Gestaltung liegt bei der Senatsverwaltung für Finanzen. Sie legte bisher zwei Entwürfe vor, die beide keine Zustimmung fanden. Bis heute laufen Verfahren zum Verkauf von Landeseigentum zum Höchstpreis, aber auch Pilotprojekte für eine neue Liegenschaftspolitik. ball

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