Berlin : Berlins Zukunft im Stadtgespräch

Einfach zu warten, bis Politiker Probleme lösen, ist bequem. Doch wer sich selbst engagiert, bewirkt oftmals viel schneller mehr. Dieser Meinung sind die Mitglieder der Stiftung Zukunft Berlin. Mit einem neuen Konzept, dem „Stadtgespräch“, möchte die Stiftung das Engagement und die Eigenverantwortung der Berliner Zivilgesellschaft fördern. Alle zwei Monate soll ein solches „Stadtgespräch“ stattfinden, die Themen reichen von Bildungspolitik bis zur sozialen Ungleichheit in den Bezirken und zu Integrationsstrategien. Gestern trafen sich erstmalig mehr als 50 geladene Berliner Bürger zur Diskussion beim Verein Berliner Kaufleute.

„In einer immer komplizierteren Welt darf man sich nicht mehr nur auf Wirtschaft und Politik verlassen“, sagt der Vorsitzende der 2006 von dem Unternehmer Dieter Rosenkranz ins Leben gerufenen gemeinnützigen Stiftung, Volker Hassemer. Die „Stadtgespräche“ sollen helfen, den Dialog zwischen Gesellschaft und Politik voranzubringen. Die Kenntnisse der jeweils eingeladenen Berliner Bürger werden dafür genutzt. tja

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